Einem Menschen gleich
alles das sich in die Stadt ergießt
die Fremde der Mut und die Nacht
die sich auf Gesichter schiebt
alle sitzen irgendwie warten beugen sich
scheppern wie Geschirr
von einem Kellner in die Welt getragen
alle lachen auch oder fühlen sich
an fremd gewordenen Körperzonen
oder tanzen frech in das Abendlicht
und drängen Motten
in die Dunkelheit zurück
alle stehen auch hinter Türmen
krumm gefurchten Türen
blicken aufgescheucht
und spinnen sich mit Spinnennetzen zu
alle denken auch
geschliffen glänzend und verloren
hüllen sich in Jahrtausend alte Decken ein
die von alters her verlaust verdreckt verkommen
ihren Körper schützen sollen
alle lieben auch
so wie sie es verstehen
in alten Hütten großen Sälen
verspiegelten Gebäuden
werfen Körper aus
und leicht zu spielende Gedanken
verirren sich darin ersticken
und werden neu geboren
darum säumen wir
das Nichts den Anfang
und das kleine Glück
mit ausgestellten Körpern
säumen es mit Nähe und Gefühl
und glauben Menschen gleich zu sein.
Helden
wenn wir uns verzehren
in uns nur leid und Müdigkeit verstehen
wenn wir fremd
und ohne Maß in alten Gärten
hoffnungsvoll spazieren gehen
wenn wir uns ergründen