Wieso hast du mich nicht einfach in Ruhe gelassen. Seit ich dich entdeckt habe, bist du hinter mir her. Was denkst du dir eigentlich. Drehe ich mich um bist du da, öffne ich die Augen starrst du mir ins Gesicht, will ich meine Ruhe haben, redest du ohne Unterlass. Und es trifft mich. Es ist ja nicht so, dass du mir gleichgültig bist, im Gegenteil, ich halte große Stücke auf dich, weil mich niemand besser kennt als du, bist du doch Teil von mir. Aber trotzdem, warum bist du so unerträglich geworden. Zu einer Last, die mich schwerer macht als es nötig wäre. Es gab Zeiten, als du noch etwas zurückhaltender warst, wo ich fast das Fliegen lernte. Im übertragenen Sinne natürlich, aber das war schön, herausfordernd auch und plötzlich entdeckte ich Räume, in denen ich mich öffnen konnte und so etwas wie ich selbst trat da hervor. Kannst du das verstehen. Nein. Denn kaum entdeckte ich diese Räume warst du zur Stelle und zerstörtest sie mit wenigen Worten und das schlimme war, dass ich es dir glaubte, denn ich vertraute dir. Jetzt da ich alt bin, stehe ich da, weiß nichts mit mir anzufangen, als in den Urlaub zu fahren oder spazieren zu gehen. Habe ich deshalb gelebt. Du bist seltsam einsilbig geworden, als ahntest du, was du verbrochen hast, so über mein Leben hinweg. Letztendlich kann ich dir aber keinen Vorwurf machen, denn ich habe dich willkommen geheißen, anstatt dich zu bekämpfen. Nein, das Beste wäre wohl gewesen ich hätte dich gar nicht erst angesprochen. Doch geht das überhaupt.
Ich habe schlimme Dinge getan. Du weißt es, du hast mir dazu geraten. Ich war im Zwiespalt aber deine Kälte hat mich dann doch überrascht. Deine Einflüsterungen kamen zur rechten Zeit. Ich war unter Druck geraten. Du weißt ja, wie es ist, wenn man Vorgesetzte hat, die selber unter Druck stehen. Auch wie du argumentiertest, mit welcher