Kindergarten, Schule, Ausbildung. Sich in Berufen versucht und an einer Berufung hängen geblieben. Die frühen Jahre geprägt von Neugier und dem stillen Beobachten der Welt.
Das Leben
Familie & Wurzeln
Geheiratet. Kinder so erzogen, dass ich stolz auf sie bin. Die Familie als Ort der Erdung, als Raum, in dem sich Verantwortung und Liebe begegnen. Ein Fundament, das trägt, auch wenn die Gedanken oft in der Ferne kreisen.
Anfang der 1980er
Die innere Stimme
Anfang der Achtziger eine innere Stimme vernommen. Diese aufgeschrieben. Es war der Beginn eines lebenslangen Dialogs mit dem Unsichtbaren, mit jenen Gedanken, die in die Zeit kreisen und nach Ausdruck suchen.
Als Autodidakt den Weg der Literatur beschritten. Viel gelesen, viel geschrieben. Die Worte als Werkzeug der Selbstbegegnung, als Brücke zwischen Innen und Außen.
30 Jahre
Die Arbeit mit Menschen
Handwerksmeister geworden und drei Jahrzehnte in der Begleitung psychisch kranker Menschen verbracht. Diese Arbeit hat mich gelehrt, was es bedeutet, wirklich hinzusehen. In den Brüchen anderer die eigenen erkennen. In der Verwundbarkeit die Menschlichkeit finden.
Die Begegnung mit Leid und Hoffnung, mit Verlorenheit und dem stillen Mut weiterzugehen. Diese Jahre haben meine Kunst geprägt, ihr Tiefe und Empathie gegeben. Sie haben mich gelehrt, dass Kunst nicht nur Ausdruck, sondern auch Fürsorge sein kann.
Ansonsten viele Vorbilder, die auch nur Menschen sind, und der Tagtraum, den es zu bewahren gilt.
Thomas Eblen
Der künstlerische Weg
Musik & Malerei
Musik, wie sie einem Leben schenkt. Das Klavier als Gefährte, als Instrument der Kontemplation. Die Kompositionen entstehen aus der Stille, aus jenem Raum, in dem die Gedanken zur Ruhe kommen und sich in Klang verwandeln.
Irgendwann dem Drang zu malen nachgegeben. Die Farbe als eine weitere Sprache, als Möglichkeit, das Unsagbare sichtbar zu machen. Die Leinwand als Raum der Freiheit, in dem sich Formen und Farben zu eigenen Geschichten fügen.
Künstlerische Stationen
Seit 1980er
Literarisches Schaffen
Lyrik, Essays und poetische Prosa. Veröffentlichungen in renommierten Medien.
Aktuell
Veröffentlichungen
Regelmäßige Beiträge bei Manova und Rubikon. Gedichte und Essays über Selbstbegegnung, Gesellschaft und die Kunst des Lebens.
2021
Album: „Spiralen im Luftgespräch"
Veröffentlichung des Klavieralbums bei Housemaster Records. Kontemplative Kompositionen, die zur inneren Einkehr einladen.
Aktuell
Podcast „Dichterseele"
Ein akustischer Raum für Poesie, Reflexion und die Begegnung mit dem Wesentlichen. Verfügbar auf Spotify und anderen Plattformen.
Fortlaufend
Malerei
Schaffung von Werken, die zwischen Abstraktion und Figuration einen eigenen Ausdruck finden. Ausstellungen in Planung.
Heute
Die vollständige Hingabe
Nach drei Jahrzehnten in der sozialen Arbeit nun vollständig der Kunst gewidmet. Das Schreiben, das Komponieren, das Malen – sie sind nicht mehr Nebenwege, sondern der Hauptpfad. Ein Weg, der noch viele Verzweigungen bereithält.
Die Kunst als Praxis der Selbstbegegnung. Als Möglichkeit, das Leben zu durchdringen, es zu befragen und ihm in Form, Klang und Wort zu begegnen. Nicht als Flucht, sondern als die tiefste Form der Anwesenheit.
Künstlerisches Selbstverständnis
Autodidakt aus Überzeugung. Die formale Ausbildung ersetzt durch jahrzehntelanges Lesen, Hören, Schauen und vor allem: Praktizieren. Jedes Gedicht, jedes Musikstück, jedes Bild eine Übung in Aufmerksamkeit.
Viele Vorbilder, die auch nur Menschen sind. Von ihnen gelernt, dass Kunst kein Podest braucht, sondern Erdung. Dass sie nicht vom Leben wegführt, sondern tiefer hinein.
Und immer: der Tagtraum, den es zu bewahren gilt. Jene Fähigkeit, mit den Gedanken woanders zu sein und doch präsent. Die Kunst als organisierter Tagtraum, als bewusste Gestaltung jener Zwischenräume, in denen wir wahrhaft leben.
Multidisziplinärer Künstler aus Deutschland. Dichter, Musiker und Maler. Nach 30 Jahren in der Arbeit mit psychisch kranken Menschen widme ich mich nun vollständig der künstlerischen Praxis.